Thursday, October 11, 2018

[PDF] Download Videokunst Kostenlos

[PDF] Download Videokunst Kostenlos [PDF] Download Videokunst Kostenlos "Amazon.de In der Videokunst sind die Anfánge des Films noch gegenwártig. Auf die Frühzeit der Filmkunst námlich, als die Bilder zwar das Laufen, noch nicht aber das Sprechen gelernt hatten, verweisen nicht nur die lángst zum Handwerk gewordenen formalen und zitativen Kunstgriffe, sondern vor allem der experimentelle Charakter, der die Videokunst prágt. Nun haben es Experimente einmal an sich, dass sie nicht immer glücken. Und vielleicht haben einfach zu viele Kunstinteressierte den Eindruck, in der Videokunst sei dass Verháltnis zwischen gelungenen und misslungenen Experimenten besonders ungünstig; jedenfalls ist diese Kunstform hier zu Lande nach einer kurzen Hochzeit zu Beginn der 70er-Jahre in einer kleinen Nische verschwunden. Lediglich wohlfeile Musikvideos können sich nach wie vor einer stetig steigenden Beliebtheit erfreuen. Anders ist dies beispielsweise in Asien, wo es eine überaus lebendige Videokunstszene gibt. Nicht nur mit dieser asiatischen Szene macht uns Lydia Haustein in ihrem empfehlenswerten Einführungsband bekannt, sondern auch mit den entscheidenden Tendenzen und Protagonisten der Videokunst in aller Welt. Einer der Gründe, weshalb sich Videokunst vielen nur schwer erschließt, ist sicherlich die Komplexitát und zugleich die scheinbare Unverbindlichkeit ihrer Bildsprachen. Obwohl am Ende auch dieses Buches der Satz Merleau-Pontys seine Richtigkeit behált, nach dem 'nichts schwerer zu wissen ist, als was wir eigentlich sehen': Ein bisschen klarer sieht man nach der Lektüre dieses Bandes schon, nicht zuletzt aufgrund eines ausgezeichneten Kapitels über die unterschiedlichen Formen des Umgangs mit Ráumen und Zeiten in (un)bewegten Bildern. --Freia Danz Ìber den Autor und weitere Mitwirkende Lydia Haustein ist nach kunstgeschichtlichen Lehrverpflichtungen in Göttingen, Berlin und Karlsruhe seit 2000 Professorin für Kunstgeschichte und Medientheorie an der Hochschule für Gestaltung in Berlin-Weißensee und leitet das internationale Forschungsprojekt 'Ikonen des globalen Bildverkehrs' der Volkswagen-Stiftung. Bei C.H.Beck gab sie heraus Das Erbe der Bilder (1998, mit Hans Belting)."

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